- Oder: Warum Antifaschismus mehr
benötigt als nur „Gegen Nazis“ zu sein
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| Fotomontage: John Heartfield, 1932 |
Auch in diesem Jahr werden sich hier in Lübeck, in
Dresden, Dortmund und anderswo wieder tausende Menschen dem braunen Mopp
entgegenstellen. Demonstrationen, Blockaden und Freundschaftsfeste unter dem
Motto „Bunt statt Braun“ werden durchgeführt werden.
Wie in Lübeck unter dem Motto „Wir können sie
stoppen!“, so werden sich breite Bündnisse von Kirchen, Gewerkschaften,
Initiativen, Parteien und BürgerInnen formieren um dem Spuk der Naziaufmärsche
Paroli zu bieten.
Das ist gut und wichtig, denn es zeigt den Verblendeten, dass
sie mit ihrer Hetze und Menschenverachtung immer und überall auf Widerstand
stoßen!
Diese Form des Widerstandes versperrt ihnen den Weg
und bekämpft so das Symptom des alltäglichen Faschismus.
Doch so wichtig es unbestritten
ist, den Faschisten keinen Fußbreit Raum zu lassen, so bekämpft dies doch nicht
die Ursachen…
Es verhindert kein faschistisches Denken, weil es die
Wurzeln faschistischen Denkens nicht angreift!