Auf zur Demonstration
„21 Jahre Hafenstraße
- nichts und niemand ist vergessen!“
21. Januar 2017, 13.00 Uhr,
Holstentorplatz Lübeck
Wir veröffentlichen an dieser Stelle Auszüge
aus dem Aufruf zur Demonstration:
Am 18.
Januar 1996 brannte in der Lübecker Hafenstraße ein Haus. Es war der
folgenschwerste rassistische Brandanschlag in der Geschichte der
Bundesrepublik. Zehn Menschen starben in den Flammen. Unter den Toten waren
sieben Kinder. Die Täter_innen sind bis heute nicht verurteilt.
21 Jahre
später werden Rechtsextreme wieder nicht daran gehindert geflüchtete Menschen
anzugreifen. Mancherorts, entstehen wieder pogromartige Stimmungen. Auch in
Lübeck gab es Angriffe durch Nazis auf Menschen. 2016 zählte “Mut gegen Rechte
Gewalt” 1.832 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, davon 103
Brandanschläge und 348 körperliche Angriffe. Jeden Tag fanden drei Angriffe auf
Geflüchtete und ihre Unterkünfte statt. Manche_r sieht Parallelen zu den
Zustände der 1990er Jahre oder zum Erstarken des Faschismus in den 1930ern .































