Samstag, 2. Mai 2015

Rot ist der Mai – Vietnam ist 40 Jahre frei!

Anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung Vietnams von der Unterdrückung des westlichen Imperialismus gratuliert die DKP der Kommunistischen Partei Vietnams und dem ganzen Vietnamesischen Volk. 

Getragen von der breites möglichen Unterstützung des Volkes gelang es den Vietnamesischen Kommunisten vor 40 Jahren die Militärmacht USA nach einem aufopferungsvollen Krieg aus dem Land zu treiben und eine bessere, sozialistische Zukunft zu gestalten, die bis zum heutigen Tag Vorbild ist.

Wir dokumentieren aus diesem Anlass im Folgenden das Schreiben des Parteivorstandes der DKP an die KP Vietnams.

Freitag, 24. April 2015

DKP Lübeck / Ostholstein am 1. Mai 2015 in Lübeck

Lesen ist ja gut und schön, aber nichts bewegt mehr als ein gutes Gespräch: 

Trefft uns am 01. Mai 2015, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse.

Hier kann man diskutieren, Mitglied werden, feiern und vieles mehr!

Ihr findet Genossinnen und Genossen der DKP Lübeck / Ostholstein an folgenden Orten in Lübeck:
  

9.30 Uhr
DEMONSTRATION
ab Schuppen 9 (Südseite) / Untertrave
10.00 Uhr
Abmarsch zum Markt
11.00 Uhr
KUNDGEBUNG  auf dem Markt
12.00 - 16.00 Uhr
Traditioneller DKP Stand auf dem
FAMILIENFEST  vor der Holstentorhalle
Hier bietet der DGB u. a. Live-Musik mit der Band VERSTIMMT
Hüpfburg, Glücksrad, ver.di-Tanzgruppe, Eierwerfen, Motorrad-Karussell, Erbsen-schlagmaschine, Bobby Car, Slackline und vieles mehr…


Wir freuen uns auf Euch!

Solidarisch im Kampf gegen die Projekte des Kapitals!

Wer von der Krise spricht, darf vom Kapitalismus nicht schweigen!

Heraus zum 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse!

1. Mai 2015 – Aufruf der DKP

Heraus zum 1. Mai: Solidarisch im Kampf gegen die Projekte des Kapitals
Wir rufen auf zur Teilnahme an den 1.-Mai-Demonstration der Gewerkschaften.

Mit dem Motto „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!“ organisieren der DGB und seine Einzelgewerkschaften die Demonstrationen am diesjährigen Tag der Arbeit. Damit wird ein Fokus auf die sich rasant veränderte Arbeitswelt durch den intensiveren Einsatz von Computern und Netzen gesetzt. Stichworte sind Fabrik 4.0 oder Office 2.0.

Dabei geht es aber weniger um die Gestaltung der Arbeit, sondern darum, die schon heute erkennbaren Folgen abzuwehren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in den nächsten zehn bis 15 Jahren rund 50 Prozent aller Berufe und das Normalarbeitsverhältnis verschwinden werden. An deren Stelle tritt dann unter anderem der Solo-Selbstständige, der um jeden Auftrag und in Konkurrenz zu anderen kämpfen muss und gleichzeitig nicht von seiner Arbeit leben kann. Die Bundesregierung unterstützt diesen Prozess mit finanziellen Mitteln in Millionenhöhe ohne auf die Folgen einzugehen.

Hier muss Kapital und Kabinett aufgezeigt werden: Ohne uns. Der Einsatz von Computertechnologie in Industrie und Verwaltung muss den Beschäftigten nutzen, nicht der Profitmaximierung.

Donnerstag, 23. April 2015

Der faschistische Irrsinn in der Ukraine

Drei erschossene Regierungsgegner in Kiew – na und?

Die Täter waren Agenten, die vom Mord am Putin-Gegner Boris Nemzow in Moskau ablenken sollten, lässt Präsident Petro Poroschenko verlauten. Das offizielle Washington, das im Fall Nemzow eine »strenge Untersuchung« fordert, äußert sich nicht, EU und Berlin dito.

Westliche »Berichterstatter« melden, bei den Opfern habe es sich um einen »prorussischen Journalisten« und einen »Janukowitsch-Anhänger« gehandelt (AFP, Reuters) – selbst Schuld. Wer solche »Nachrichten«schreiber hat, braucht keinen Journalismus. Und keine Morduntersuchung.

Freitag, 17. April 2015

Zeit für Veränderungen – Zeit Partei zu ergreifen!

http://www.dkp-sh.de/zeitungen/sb/sb201504.pdf

Darin wird der Kampfruf nach „Demokratie und Menschenrechten“ auf seinen Wahrheitsgehalt untersucht, die Rolle der Bundeswehr als Arbeitgeber analysiert und die notwendigen Inhalte von Antifaschismus in der heutigen Gesellschaft dargestellt.

Last, but not least, wird die Notwendigkeit einer organisierten Kraft thematisiert, die in der Lage ist die heutigen Probleme umfassend an ihren Wurzeln zu bekämpfen.

Zeitlose Themen, die auch heute aktuelles und notwendiges Wissen vermitteln um Kraft im Kampf für eine bessere Gesellschaft zu gewinnen.

Mittwoch, 15. April 2015

Stop „G7“ – Lübeck sendet trotz „Festungshaft“ ein deutliches Zeichen des Widerstandes

Am gestrigen Tag demonstrierten knapp 3.000(!) Menschen (auch wenn die Propaganda und die Polizei nur von 1.800 Demonstranten sprechen) in der Lübecker Altstadt gegen das Treffen der sogenannten "G7" Außenminister.

Trotz einer von 3.500 Polizisten zur Geisterstadt abgesperrten Stadt.

Trotz eines Klimas der Angst vor angeblichen Gewaltexzessen, welches im Vorfelde gezielt geschürt wurde und mit Sicherheit viele weitere Menschen einschüchterte und von ihrer Teilnahme an den Protesten abhielt.

Trotz des unterwürfigen Demo-Rückzuges des DGBs, welches jedoch zum Glück von vielen standhaften Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unter Mitnahme ihrer Fahnen ignoriert wurde.

Dienstag, 14. April 2015

Krieg und Frieden und die Rolle des Kapitals

I. Zu den ökonomischen Grundlagen der Aggressivität

Kapitalismus braucht Expansion. Schon die Frühphase, die sogenannte „ursprüngliche Akkumulation“ ging einher mit kolonialen Eroberungen. In der Zeit der Industrialisierung hatten Länder, die Kolonien besaßen, wie England, aufgrund ihres Zugangs zu Märkten und Rohstoffen einen „Wettbewerbsvorteil“ und entwickelten sich schneller als andere.

Montag, 13. April 2015

Stärker als die Wölfe

In diesen Tagen erinnern wir an die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald vor 70 Jahren. 

„Der feste solidarische Zusammenhalt, das Bestehen einer internationalen Organisation und das Wissen, nicht wehrlos zu sein, geben den Buchenwalder Antifaschisten in den ersten Apriltagen 1945 den Mut, die Ausführung von Befehlen der SS offen zu verweigern. Am 11. April nutzten die bewaffneten Kampfgruppen der Häftlinge den Angriff amerikanischer Panzerspitzen für die Befreiungsaktion.“ So wurde in der Dauerausstellung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald in der DDR das Kapitel der Selbstbefreiung Buchenwalds eingeleitet. Zu denen, die aktiven Widerstand leisteten, gehörten politische Häftlinge u. a. aus Frankreich, den Niederlanden, der Sowjetunion, Belgien, Ungarn, Österreich, Jugoslawien und natürlich Deutschland.

Montag, 6. April 2015

Widerstand wirkt: Erste Änderung beim G7 Außenminister-Treffen

http://stop-g7-luebeck.info/wp-content/uploads/2015/03/Aktionskarte_neu2.jpg
Last Update (4.4.2015): Nach verschiedenen Presseinformationen wird der Hauptteil des Außenminister-Gipfels erst am 15.4. stattfinden. Für den 14.4. ist demnach “nur” der Empfang im Rathaus, ein Abendessen und eine Vor-Veranstaltung mit handverlesenen Schüler_innen geplant. 

Die angekündigten Blockadeaktionen werden daher NICHT am Morgen des 14.4. stattfinden. 

Sammelpunkte und weitere Infos zu den Aktionen werden auf der Großdemonstration am 14.4. (Kundgebung ab 14 Uhr Klingenberg, Demostart um 17 Uhr) angesagt. Kommt also alle dorthin …

Donnerstag, 2. April 2015

Arbeitslosigkeit: Es geht aufwärts – mit der Statistikfälschung

März 2015: 7.045.078 Leistungsbezieher

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist mit 2.931.505 (Februar 2015: 3.017.003) mal wieder unter die psychologisch und propagandistisch wichtige Drei-Millionen-Grenze gerutscht, und wird von der sogenannten Bundesagentur für Arbeit (BA) und deren wassertragender Journaille entsprechend bejubelt. 

Das Frühjahr belebt sich und die Frühindikatoren lassen “auf eine anhaltend gute Entwicklung schließen”. Alles ist “positiv”, alles “bleibt deutlich aufwärtsgerichtet”, alles “legte erneut zu” – bis auf die Dinge, die “saisonbereinigt(!) weiter gesunken” sind. 

Auf die offiziellen Zahlen der Leistungsbezieher, veröffentlicht im BA-Bericht (Tabellen ab S. 48), möchten die “Qualitätsjournalisten” aber auch weiterhin offensichtlich nicht eingehen. Verständlich.

Freitag, 27. März 2015

Befreiung! Was sonst?

Aufruf der DKP zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

(Beschlossen auf der 12. Parteivorstandstagung, 14./15.3.2015)

Am 8. Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung Deutschlands und Europas vom deutschen Faschismus. Es brauchte 40 Jahre bis 1985 der Präsident der Bundesrepublik das verpönte Wort „Befreiung“ über die Lippen bekam. 

Richard von Weizsäcker, der selbst Offizier der faschistischen deutschen Aggressionsarmee war, erklärte damals: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. (…) Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen. (…) wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg.“ Das war fast eine Sensation.

Dienstag, 17. März 2015

»Wir haben nie an eine Losreißung der Krim von der Ukraine gedacht«

Es bleibt dabei: Auch die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge! 

O-Ton Wladimir Putin zur Eingliederung der Krim in Russland vor einem Jahr. 
Der vollständige Text stellt einen anderen Zusammenhang her als die in der hiesigen Propaganda verbreitete Halbwahrheit.

Am 16. März 2014 fand auf der Krim ein Referendum statt, bei dem sich fast 97 Prozent der Abstimmenden für die Eingliederung der Halbinsel in die Russische Föderation aussprachen. Am Sonntag strahlte der russische Fernsehsender Rossija 1 dazu eine Dokumentation aus, in der auch Präsident Wladimir Putin zu den Ereignissen vor einem Jahr Stellung nahm. Er sagte laut der russischen Nachrichtenagentur Tass u. a.:


Montag, 16. März 2015

Aufruf zum Festival der Jugend 2015

http://www.festival-der-jugend.de/Ende Mai dieses Jahres ist es wieder soweit! Vom 22.-25. Mai 2015 findet das Festival der Jugend im Jugendpark in Köln statt. Gemeinsam mit vielen Jugendlichen wollen wir feiern und diskutieren. Mit Konzerten, spannenden Workshops und aufregenden Sport- und Kulturangeboten wollen wir gemeinsam ein cooles Festival gestalten.

Gemeinsam diskutieren…

Zu diskutieren gibt es für die arbeitende und lernende Jugend sehr viel. Überall bemerken wir, wie unsere Lebensumstände sich stetig verschlechtern, unsere Schulen zerfallen, unser Ausbildungsgehalt sinkt und unsere Wohnungen immer teurer werden. Doch Geld ist da! Aber wohin fließt das Geld, wenn nicht in Schule und Ausbildung oder die Kommunen?

Samstag, 7. März 2015

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Statement der stellvertretenden DKP-Vorsitzenden, Wera Richter, zum Internationalen Frauentag 2015

Frauen verdienen für ihre Arbeit 22 Prozent weniger als Männer. Betroffen von geringfügiger Beschäftigung und Dumpinglöhnen sind deutlich häufiger Frauen als Männer. 

Jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit. Armut und vor allem Alters armut in Folge niedriger Löhne und Pausen in der Erwerbsbiographie sind weiblich. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ – das ist eine For derung der Frauenbewegung seit ihren Anfängen. Sie ist bis heute nicht verwirklicht – im Gegenteil. Wir müssen stärker um sie kämpfen, nicht nur am Frauentag.

Mittwoch, 4. März 2015

Grüße zum Internationaler Frauentag

UZ-Extra zum Int. Frauentag 2015
Der Internationale Frauentag entstand im Kampf um Gleichberechtigung, um bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten. 

Die Kämpfe richteten sich auch gegen die unzumutbaren Wohn- und Lebensbedingungen und gegen den Ausschluss von Frauen von Wahlen. 

Dieser Kampf war immer Bestandteil der Kämpfe der Arbeiterbewegung um wesentliche politische sowie soziale Grundrechte und um die grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Dienstag, 3. März 2015

SYRIZA, LINKE, Blockupy – an der Seite “der Institutionen” gegen die EZB?

DIE LINKE hat der sogenannten “Griechenland-Hilfe” Ende der vergangenen Woche im deutschen Parlament mehrheitlich zugestimmt. Die Begründung für eine Enthaltung gab dagegen neben Sahra Wagenknecht auch Parteichef Bernd Riexinger.  Oskar Lafontaine hatte ausdrücklich für ein Nein geworben, woran sich nur drei MdB der LINKEN orientierten: “Mosaik-Linke” in ein- und derselben Partei (jW dokumentiert alle Positionen unter Dagegen, Dafür, Enthaltung).

Ein wenig erinnert das an Antje Vollmers berühmten Satz “Mein Ja war eigentlich ein Nein.” (Oder umgekehrt.) Andreas Wehr charakterisiert dieses Verhalten der LINKEN Fraktionsmehrheit so: “In falsch verstandener Solidarität mit ihrer griechischen Bruderpartei hat sich die Bundestagsfraktion deren Bewertung zu eigen gemacht. Zur Erinnerung: 1918 musste die junge Sowjetrepublik den von den deutschen Imperialisten diktierten Raubvertrag von Brest-Litowsk unterzeichnen. Die USPD lehnte ihn dennoch im Reichstag ab. Ihr Wortführer Georg Ledebour nannte ihn zu Recht einen »Vergewaltigungsfrieden«. Die SPD enthielt sich auf Rat von Friedrich Ebert. Mehr als eine Enthaltung hätte es auch jetzt nicht sein dürfen.” 

Man könnte es auch so sagen: mit ihrem Beschluss zur “Griechenlandhilfe” ist die Mehrheit der LINKEN Fraktion in einer zentralen Frage gänzlich auf die Positionen des deutschen Imperialismus eingeschwenkt.

Freitag, 27. Februar 2015

Testlauf

Anläßlich der heutigen Zustimmung großer Teile der Bundestagsfraktion der Partei "Die Linke" (PDL) dokumentieren wir an dieser Stelle die Einschätzung des Chefredakteurs der Zeitung "junge Welt" vom gestrigen Donnerstag, dem 26.02.2015, über die mittlerweile unverholene Aufgabe linker Positionen durch diese Partei. Dem ist auch Heute nichts hinzuzufügen. 

Sonntag, 22. Februar 2015

Herzlichen Glückwunsch liebe Marianne!

Endlich trifft es selbst in diesem Lande einmal die Richtige!

Unsere Wedeler Genossin Marianne Wilke erhält am 30. März 2015 in Kiel das „Bundesverdienstkreuz am Bande“ für ihr herausragendes und konsequentes antifaschistisches Wirken.

Die DKP Lübeck / Ostholstein gratuliert dazu herzlich!

Aus diesem Anlass dokumentieren wir hier das Glückwunschschreiben der VVN-BdA zu Mariannes 85. Geburtstag am 29. Juli 2014.

Freitag, 20. Februar 2015

Gesamtmetall auf Konfrontationskurs

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie hat die Kapitalseite ihr erstes „Angebot“ auf den Tisch gelegt. 

Die Antwort der Beschäftigten war eindeutig: „In den vergangenen Tagen haben über 450. 000 Metallerinnen und Metaller in den Betrieben, vor den Toren und auf den Straßen bei Eiseskälte eindrucksvoll gezeigt, was sie von dem bisherigen Angebot der Arbeitgeber halten. Sie haben mit den Warnstreiks Druck gemacht und werden das auch in der kommenden Woche tun“, so der IG Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel (Pressemitteilung, 8. Februar).

Dienstag, 17. Februar 2015

Stopp G7 in Lübeck – und anderswo

http://stop-g7-luebeck.info/wp-content/uploads/2015/02/Flyer-DinA5.pdf
AKTIONSTAG
DIENSTAG, 14 APRIL 2015
ab 08.00 Uhr – Aktionen in der Innenstadt
ab 16.00 Uhr – Großdemonstration, Markt

Am 14. und 15. April 2015 wollen die Außenminister der G7-Staaten zu einem Gipfeltreffen in Lübeck zusammenkommen. Während sich Lübecks Bürgermeister über die „wirkliche Auszeichnung“ freut und schon die Marzipan-Häppchen für die Staatsgäste bereitstellen lässt, wollen wir mit vielfältigen Aktionen unsere Ablehnung der G7 und ihrer Politik zum Ausdruck bringen.

Die „Gruppe der 7“ besteht aus den reichsten und mächtigsten Industriestaaten der Welt: USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan. Ihre Berechtigung zur Beratung und Entscheidung von globalen Fragen ziehen sie allein aus ihrer ökonomischen, politischen und militärischen Vormachtstellung. Die G7 sind damit eine undemokratische Institution ohne jede Legitimation.

Keine Illusionen

In einem Gastkommentar in der junge welt nimmt der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele zur Entwicklung in Griechenland nach dem Gewinn der Vertrauensfrage durch Syriza und der Haltung der deutschen Linken dazu Stellung:

Wie viele Klassenkämpfe – Massenaktionen und Streiks – waren nötig, um in Griechenland das Kräfteverhältnis zu verschieben, die jetzige dynamische Situation zu erzeugen. Anders herum: Es zeigt sich, dass Massenaktionen und Streiks einiges bewirken können. 

Hier wurde ein bürgerliches Parteiensystem durcheinander gewirbelt, eine ehemals mächtige, die Einbindung großer Teile der Arbeiterklasse in die Interessen des Großkapitals praktizierende Sozialdemokratie, die Pasok, fast marginalisiert. Grund genug, die mitunter auch in fortschrittlichen Kreisen anzutreffende Herablassung gegenüber Massenaktivitäten schleunigst zu beenden.

Dienstag, 10. Februar 2015

Lohndrücker Post

DHL – Tochter schnürt Paketboten die Luft ab

Das Paket enthält nichts Gutes. Mitte Januar verkündete der Vorstand der gelben Post einen weiteren massiven Personalabbau im Konzern. Zukünftig sollen Paketzusteller zu deutlich schlechteren Gehältern und Arbeitsbedingungen in einer neuen DHL Delivery GmbH arbeiten.

Betroffen sind rund 10.000 Beschäftigte. Klammheimlich wurde der neue Dumping-Paketdienst im November gegründet. Gezahlt wird nur noch nach regionalen Logistiktarifverträgen. Laut Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) drohen den Beschäftigten allein mit Blick auf den Stundenlohn Absenkungen von bis zu rund 20 Prozent. Ziel ist, die Post will bis 2020 ihren Gewinn auf 5 Milliarden Euro verdoppeln.

Sonntag, 1. Februar 2015

70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, Nein zur Vorbereitung auf den Krieg!

Am 8. Mai 1945 wurde ganz Europa von dem Verbrechersystem des deutschen Faschismus und seinem Krieg befreit. Mehr als 55 Millionen Menschen waren zuvor Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer gefallen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid.

Anstifter und Nutznießer des Raub- und Vernichtungskrieges waren deutsche Banken und Konzerne, allen voran der Chemie- und Rüstungsindustrie. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der „Arisierung“ und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ebenso wie von der Ausplünderung der besetzten Länder. Unvorstellbar, welch weitere Opfer es gekostet hätte, wäre der Faschismus nicht besiegt und zerschlagen worden. 

Deshalb verdanken wir als heute Lebende die Grundlagen eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind auch unsere Befreier. Ihre Rolle und die des Widerstands in Deutschland und den von der Wehrmacht besetzten Ländern zu würdigen und die geschichtliche Wahrheit über Ursachen und Folgen des Faschismus zu bekräftigen, ist bis heute eine unerlässliche Pflicht.