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Foto: "UZ" |
Der "gemütliche" Rechtsruck geht verdammt schnell
vonstatten
Angela
Merkel hat es noch einmal geschafft. Sie selbst finde das Ergebnis gar nicht so
schlecht, wenn man bedenke, wie lange sie schon regiere, meinte sie kurz nach
der Wahl vor Parteigängern. Da hat sie Recht, vor allem wenn man bedenkt, was
sie die letzten zwölf Jahre so getrieben hat.
Aber
Merkel steht bei vielen immer noch für Stabilität. Das Bild der Mutti, die sich
um ihre Kinderchen redlich bemüht. Die Medien bedienten und bedienen dieses
Bild einer bedachten Kümmerin und Vermittlerin zwischen deutschen und
internationalen Interessen, zwischen Energiemafia und Umweltschutz, zwischen
den Kläffern und Wadenbeißern aus CSU und SPD.
Aber
dieses Bild ist falsch. Kanzlerin Merkel steht hinter Schäubles schwarzem
Bundeshaushalt, dem erklärten Verfassungsfeind de Maizière und Sigmar Gabriel,
dem Ex-Wirtschaftsminister und Busenfreund der Auto- und Energiemafia. Sie alle
sind verantwortlich für die grassierende Armut, die so vielen Familien in
Deutschland von der Kinderwiege bis zum Rentenalter das Leben versaut.