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Foto: junge Welt |
Nach G-20-Gipfel: Politiker attestieren Polizei
tadellosen Einsatz und hetzen gegen linke Zentren. Derweil häufen sich Berichte
von brutalen Übergriffen Beamter
Am
Freitag hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) das Vorgehen der
Polizei während des G-20-Gipfels offiziell für in allen Phasen gewaltfrei
erklärt.
Hunderte Fernseh- und Videoaufnahmen zeigen zwar ein anderes Bild, und
inzwischen ist es offiziell, dass mindestens gegen 27 Beamte wegen
»Körperverletzung im Amt« ermittelt wird. Tut nichts. Dem Rundfunksender NDR
90,3 teilte Scholz mit: »Polizeigewalt hat es nicht gegeben, das ist eine
Denunziation, die ich entschieden zurückweise.«
Etwas
anderes war am Freitag im Boulevardblatt Hamburger Morgenpost zu lesen. Dort
wurde ein Vorfall geschildert, der sich bereits am Freitag morgen im Stadtteil
Bahrenfeld ereignet hatte. Dabei waren nach Angaben Betroffener 14 Gipfelgegner
verletzt worden, elf von ihnen schwer.